Bundesweiter Aktionstag in Klagenfurt
Wie's gestern in Klagenfurt zuging

Zum geplanten bundesweiten Aktionstag fanden sich über 100 Interessierte, Studierende, Lehrende sowie PolitikerInnen ein, um gemeinsam den Aktionstag und die Protestveranstaltung zu begehen. Da die Demokultur in Kärnten von Anfang an bekannt war – sie ist nicht die beste! -, wurde von vorneherein ein eigenes Konzept für die Umsetzung des Vorhabens erstellt. In Klagenfurt gab es demnach keine Demo im Sinne des Wortes, sondern einen informativen Protest. Am Alten Platz wurde ein Infozelt aufgebaut, das warmen Tee und kleine Knabbereien an die Protestierenden verteilte.
Die Hauptaufgabe war es, dass alle Beteiligten sich daran machten, aufklärende Flyer an Vorbeigehende zu verteilen, sich mit ihnen zu unterhalten und sie von unserer Sache zu überzeugen. Überraschenderweise kamen viele Lehrende, teils sogar mit ihren Studis, vorbei, um aktiv zu werden.
Die Wortspenden gaben: Rektor, Vizerektor und die Institutsvorständin der Philosophie sowie der ÖH-Vorsitzende.
Die konkreten Aktionen:
–> ein Banner für freie Bildung, auf der sich die Unterstützenden eintragen konnten;
–> Flyer verteilen und Aufklärungsarbeit vor Ort leisten – durch Lehrende und Studis;
–> Symbolische Aktion: “Alle ziehen an einem Strang.” Die Anwesende zogen gemeinsam an einem über 30m-langen Seil, das quer über den Alten Platz gespannt war.
MedienvertreterInnen waren zugegen und die Aktion konnte als Erfolg gewertet werden: Die Bevölkerung kann zumindest nicht mehr ignorieren, dass Kärnten eine Uni hat!





