Die unfassbaren Aussagen („Da ist etwas in Ihren Genen“ usw.) der FP-Spitzenkandidatin Susanne Winter gegenüber dem aus Nigeria stammenden Grazer Fred Ohenhen zeigen ein Herrenmenschentum dieser Frau, das sich nicht allein gegen Schwarze richtet.

Die FPÖ ist eine Partei der „Herrenmenschen“, welche die Interessen der Wirtschaft und der Großkonzerne immer gut vertreten haben.

Die Mehrheit der Bevölkerung, die sie ganz bewusst die „kleinen Leute“ nennen, wird von den FP-Politikern nur als Stimmvieh gesehen. Sie glauben sich den Arbeitern, Pensionisten, Arbeitslosen und vor allem den sozial Ausgegrenzten turmhoch überlegen.

Mit ihrer Hetze gegen alles, was anders ist, besorgen sie auch das Geschäft der Verantwortlichen für Sozialabbau und Arbeitslosigkeit in Konzernen und Regierung.

Das erklärte die Grazer KPÖ-Stadträtin Elke Kahr am Mittwoch Nachmittag. Die KPÖ-Politikerin fasste die Aussagen von ÖVP, SPÖ und Grünen zum neuen Tiefpunkt im Grazer Wahlkampf als Anstoß für ein entschiedenes gemeinsames Vorgehen der demokratischen Parteien auf.

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