Wohnen, Hilfe für finanzschwache Menschen und Stopp des Ausverkaufs: Es sind traditionelle Themen, mit denen die KPÖ gestern in den Wahlkampf für die Gemeinderatswahlen startete. „Acht Millionen Schilling (rund 580.000 Euro) sind seit 1998 durch die Gehälter unserer Mandatare an Hilfsbedürftige ausgegeben worden“, so KP-Stadträtin Elke Kahr in ihrer sachlich gehaltenen und wenig emotionalen Rede vor rund 80 Delegierten.

Vorrangiges Thema wird der Wohnbau bleiben. Die Kommunisten fordern einen Kautionstopf: „Bei vielen scheitert eine Verbesserung der Wohnsituation daran, dass sie die Kaution nicht aufbringen können. Die Stadt könnte hier als Bürge einspringen“, so Kahr.

Auf der Kandidatenliste gibt es einige neue Köpfe. Ex-ÖH-Vorsitzender Phillipp Funovits, Justizwachebeamter Christian Sikora, Tuntenball-Organisator Herbert Wippel und Bezirkssekretär Manfred Eber sind frisch im Team. Klubchef Josef Schmalhardt geht in Pension, ihm dürfte nach der Wahl Stellvertreterin Ina Bergmann nachfolgen.

Kleine Zeitung, Region Graz, 23. 09. 2007

Auch die Tageszeitung ‚Österreich‘ widmete der Bezirkskonferenz der Grazer KPÖ einen umfangreichen Artikel in ihrer Sonntagsausgabe, in dem das Wahlziel, weiterhin dritte Kraft in Graz zu bleiben formuliert und auch angekündigt wurde, dass die Kommunisten erstmals in allen 17 Stadtbezirken bei der Bezirksratswahl kandidieren werden.

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