Die ÖH-Wahl 2007 findet für den Kommunistischen StudentInnenverband (KSV) unter schwierigen Bedingungen statt. Seit der Gründung 1972 stellte sich der KSV bundesweit immer, an der Uni Linz mit wenigen Unterbrechungen, der ÖH-Wahl.

Bei dieser ÖH-Wahl gibt es – von der Wiener KPÖ unterstützt – Versuche, Konkurrenzkandidaturen – zum Teil unter unserem Namen KSV – zu organisieren. An der Uni Wien muss nun der echte KSV aufgrund von Bestimmungen des ÖH-Wahlrechts als „KJÖ-StudentInnen“ antreten, an der Uni Linz versuchte eine andere Gruppe, widerrechtlich ebenfalls als „KSV/Linke Liste“ anzutreten.

Wir als KSV stehen der angepassten Politik der KPÖ kritisch gegenüber. Der Bundesvorstand der KPÖ wiederum würde den KSV gerne an der Hundeleine führen, was für eine eigenständige Organisation unannehmbar ist.

Diese Vorgehensweise des KPÖ-Bundesvorstands ist nicht unbekannt. Bereits vor ein paar Jahren wurde im Zuge von inhaltlichen Auseinandersetzungen mit der Kommunistischen Jugend (KJÖ) ein ähnliches Vorgehen angewandt, in dem eine Konkurrenzorganisation gegründet wurde, von der man seither aber nichts mehr gehört hat.

Der KSV wird bundesweit von der KPÖ-Steiermark mit Ernst Kaltenegger an der Spitze, der KPÖ-Salzburg und der Kommunistischen Initiative (KI) unterstützt. Im KSV gibt es ein lebendiges Spektrum marxistischer Strömungen, er lehnt das dogmatische Nachbeten jeder neuen Weisheit des jeweiligen KPÖ-Vorsitzenden ab. Interessierte finden eine nähere Erklärung in der April-Ausgabe der „UNITAT – rote StudentInnenzeitung“ bzw. auf der KSV-Website www.comunista.at.

Wer wirklich für linke Politik und soziale Veränderungen eintreten will, wählt den Kommunistischen StudentInnenverband (KSV)!

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