Sebastian Wisiak, Vertreter des Kommunistischen StudentInnenverbandes (KSV) in der ÖH-Bundesvertretung, unterstützt die neue Exekutive von GRAS und FEST. „Es ist sehr erfreulich, dass die Aktionsgemeinschaft (AG) nicht mehr in der Exekutive ist. Denn eine Fraktion, die aus dem Wissenschaftsministerium Geld bezieht ist untragbar.“

Wisiak hat sowohl die Kandidaturen von Sigrid Maurer und Thomas Wallerberger, als auch jene von Sophie Wollner (VSSTÖ) gestützt. Dass Wollner von AG und den Fachschaftslisten verhindert wurde, findet er bedauerlich: „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es hier mehr um persönliche Animositäten als um Sachpolitik im Interesse der Studierenden ging. Besonders die Fachschaftslisten haben mich in der konstituierenden Sitzung schwer enttäusch“.

Die nächsten beiden Jahre werden aufgrund der wackeligen Mehrheiten in der ÖH-Bundesvertretung zwei spannende sein. Die kommende Änderung des
Universitätsgesetzes und die wahrscheinlich kommende Novelle des HochschülerInnenschaftsrechts werden ebenso wichtige Punkte sein, wie die Vereinheitlichung des Studienrechts für Fachhochschulen. „Der KSV wird sich in allen Fragen konstruktiv einbringen und versuchen die besten Lösungen für die Studierenden rauszuholen. Uns an kindischen Streitereien zu beteiligen schließen wir kategorisch aus.“

Hauptaugenmerk sollte laut Wisiak auf die konkrete Arbeit vor Ort gelegt werden. In den Studienvertretungen soll die direkte Mitbestimmung ausgeweitet werden, um größere Teile der Studierenden in die ÖH-Politik einzubinden. Damit wäre, so Wisiak, die Mobilisierungskraft gegen Frechheiten aus dem Ministerium entscheidend zu erhöhen.

Rückfragehinweis:
Sebastian Wisiak: 0660-3492014