„Im Kürzungswahn der Regierung wird noch das ganze österreichische Bildungssystem untergehen!“, meint KSV-Spitzenkandidat David Lang zur Streichung der Unterstützung der studentischen Selbstversicherung.

Wer während des Studiums keiner Beschäftigung nachgeht, die ein Versicherungsverhältnis rechtfertigen würde und sich dennoch versichern will, muss in Zukunft rund 600 Euro per Jahr dafür bezahlen. Bislang hat die Hälfte dieser Kosten das Wissenschaftsministerium übernommen, aber dieser Zuschuss wird mit 1.Juli gestrichen.

Ein Bild davon, was das für die Betroffenen heißt kann man sich unter: https://www.comunista.at/artikel/der-nachste-anschlag-auf-das-bildungssystem.html machen, wo der KSV einen offenen Brief einer selbstversicherten Studentin veröffentlicht hat.

„Das ist ein weiterer Schlag für die Studierenden, auf die der finanzielle Druck durch die Regierung in rasantem Tempo erhöht wird“, ärgert sich Lang. Er sieht hinter diesen Maßnahmen ein System, bei dem es vor allem darum geht den Banken und Konzernen die Profite zu sichern, die geschwächt durch die Krise, einer schärferen internationalen Konkurrenz ausgesetzt sind. Weil der Staat kein Geld von den Reichen holen will, sollen Arbeitende, Studierende und von Sozialleistungen Abhängige, für die verfehlte Politik blechen.

Lang: „Die ÖH kann solche Ungerechtigkeiten zwar aufzeigen, aber ihr fehlt die realpolitische Macht, um einen Kurswechsel herbeizuführen. Deshalb ist ein Zusammenschluss zum Protest aller von den Sparmaßnahmen Betroffenen erforderlich, auch über die Landesgrenzen hinaus!“

Rückfragehinweis:
David Lang 0650-7273494