Ein klares Nein kommt vom KSV zu den Vorschlägen von Bildungsminister Hahn und dem Vorsitzenden der Rektorenkonferenz Badelt, Zugangsbeschränkungen für Masterstudien einzuführen.

Erst vor kurzem veröffentlichte das Bildungsministerium eine Studie wonach die Zugangsbeschränkungen diskriminierend sind und zwar doppelt. Einerseits werden Studierende aus Elternhäusern mit niedrigen Einkommen schwer benachteiligt, andererseits sind die Aufnahmeverfahren so konzipiert, dass Männer besser abschneiden als Frauen. Bezeichnend ist, dass der jetzige Vorstoß kurz nach der Veröffentlichung der beschämenden Studie aufkommt für die ÖH. „Die derzeitige ÖH Führung macht es bestimmten Herrschaften sehr leicht, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. Es ist traurig, dass der Minister nicht zurückrudern muss, weil die Studierendenvertretung Druck ausübt, sondern weil auf dem Arbeitsmarkt kein Bedarf für Leute mit einem Bakkalaureatsabschluss besteht.“, meint Sebastian Wisiak, Mandatar des KSV in der ÖH-Bundesvertretung.

Der KSV bleibt dabei: Zugangsbeschränkungen müssen weg. Die vorliegende Studie unterstreicht diese Notwendigkeit.

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