Mandatar Christopher Uschnig vom Kommunistischen StudentInnenverband
(KSV) fordert in der ÖH-Bundesvertretung ein breites Kampfbündnis mit
den Gewerkschaften um den Belastungspaketen der Regierung zu begegnen.

„Am 22. Oktober vorigen Jahres besetzten österreichische Studierende das
Wiener Audimax und lösten damit eine Protestwelle aus, die nicht nur von
weiteren österreichischen Universitäten Besitz ergriff, sondern sich
weit über die Landesgrenzen hinaus in ganz Europa ausbreitete.“, so
Uschnig. „Heute, ein Jahr später, wird in ganz Europa versucht die Last
der Krise den arbeitenden Menschen aufzubürden. Mittels Einsparungen im
Sozial- Bildungs- und Gesundheitsbereich versuchen die Nationalstaaten
ihre Budgetdefizite zu reduzieren ohne Vermögen oder die Profite von
Banken und Konzernen antasten zu müssen.“

Laut Uschnig ist es notwendig, dass sich ein breites Bündnis zwischen
Studierenden und Arbeitenden, nicht nur in Österreich, sondern in ganz
Europa bilden muss, um dem sozialen Kahlschlag etwas entgegenzusetzen.Der
KSV stellte daraufhin folgenden Antrag:

Die ÖH-Bundesvertretung möge beschließen: Die österreichweiten
Protestversammlungen am 19.Oktober 2010 sind dazu zu nutzen, den asozialen
Charakter der Sparpläne der europäischen Regierungen zu brandmarken. Die
ÖH-Bundesvertretung ruft den Österreichischen Gewerkschafts-bund (ÖGB)
dazu auf, den Sparplänen der Regierung mit Kampfmaßnahmen zu antworten,
und nicht zu einem europäischen Streikbrecher zu werden. Die
ÖH-Bundesvertretung ist der Auffassung, dass in der jetzigen Zeit eine
breite Zivilgesellschaftliche Allianz aller fortschrittlichen Kräfte
nötig ist, um den Einsparungen in Bildungs- und Sozialbereich
entgegenzutreten.

Rückfragehinweis:
Christopher Uschnig
0660-5546253