Mach deine Wut zu Widerstand!

Die KJÖ ruft selbstverständlich auch heuer zu den 1.-Mai-Demonstrationen in Wien, Graz, Salzburg, Linz und Innsbruck auf. Warum es wichtig ist, am 1. Mai ein kräftiges Zeichen auf der Straße zu setzen, haben wir in aller Kürze untenstehend zusammengefasst.

Geld für Bildung statt für Banken!

Mit Milliardenbeträgen wurden die Banken aus der selbst verschuldeten Krise gerettet, während an unserer Bildung und damit unserer Zukunft gespart wird. Daran muss sich etwas ändern!

Lieber gleich-berechtigt als später!

Noch immer verdienen Frauen rund ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen und Rollenklischees sowie sexistische Werbung begleiten uns auf Schritt und Tritt. Daran muss sich etwas ändern!

Nein zum Überwachungsstaat!

Videokameras an allen Ecken, Vorratsdatenspeicherung, Pyrotechnik-Verbot oder immer schärfere Asylgesetze sind besorgniserregende Beispiele für zunehmende Repression. Daran muss sich etwas ändern!

Aktiv gegen Rechts!

Für die FPÖ gibt es rechts von ihr scheinbar nur mehr die Wand, im Windschatten ihrer Erfolge treten auch offene Neonazis immer dreister auf. Daran muss sich etwas ändern!

Reichtum gerecht verteilen!

Ein Prozent der reichsten ÖsterreicherInnen besitzen ein Drittel des gesamten Vermögens, während eine Million Menschen an oder unter der Armutsgrenze leben. Daran muss sich etwas ändern!

Gegen Umweltzerstörung!

Die Auswirkungen der Umweltzerstörung werden immer deutlicher sichtbar, im Kapitalismus zählt aber Maximierung der Profite mehr als konsequenter Umweltschutz. Daran muss sich etwas ändern!

Nein zum Krieg!

Für ihre Profite gehen die imperialistischen Räuber über Leichen, stecken Milliarden in Rüstungsausgaben und überziehen die Welt mit immer neuen Kriegen. Daran muss sich etwas ändern!

Arbeitszeit verkürzen!

400.000 Menschen sind in Österreich arbeitslos, andererseits treiben Überstunden und gesteigerter Arbeitsdruck zehntausende in Burnouts. Die logische Konsequenz daraus – Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich – wird von den Konzernen nur belächelt. Daran muss sich etwas ändern!

Hoch die internationale Solidarität!

Für uns verlaufen die Grenzen zwischen oben und unten und nicht zwischen den Völkern. Am 1. Mai gehen Millionen Menschen weltweit auf die Straße. Weil sich etwas ändern muss.

Sozialismus ist machbar!

Armut, Arbeitslosigkeit oder Kriege sind kein Zufall, sondern gehören zum Kapitalismus wie die Wolke zum Regen. Daran etwas zu ändern, bedeutet für eine sozialistische Gesellschaft einzutreten, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.

In Graz muss gerade jetzt auf der Straße gezeigt werden wie viele Unzufriedene es gibt um der Landesregierung zu zeigen, dass der Widerstand gegen ihr inhumanes Belastungspaket nicht so schnell enden wird wie sie sich das gedacht haben.

Für Frieden, Demokratie und Sozialismus! Wir kämpfen gegen Kapitalismus, Faschismus und Krieg!

 

Graz: „Mach deine Wut zu Widerstand!“ 10:30 Uhr, Südtirolerplatz

MAIFEST
Ab 13:00 Uhr im Volkshaus Graz (Lagergasse 98a)