Dieses Wintersemester, bekommen viele Studierende der Pharmazie trotz Erfüllung aller Vorraussetzungen wieder keinen Platz in diversen Labors. Dieses Problem ist vielschichtig. Es beginnt bei dem viel zu niedrigen Budget für die Unis, der zusätzlichen indirekten Kürzung der Budgets über Trickserein von der Bundesimmobiliengesellschaft und endet mit den nicht ausreichenden räumlichen Kapazitäten.

„Eine Notlösung wären Zusatzlabors in den Semester- und Sommerferien, um sicher zu stellen, dass die betreffenden Personen nicht am Weiterkommen bei ihrem Studium gehindert werden. Diesbezüglich gab es schon Gespräche mit dem Dekanat, Gespräche mit dem Vizerektor für Lehre werden folgen.“, so Andreas Nitsche, Studienvertreter für Pharmazie.

Derzeit stellt sich die Situtation noch kompliziert dar, aber Dank Druck von Seiten der Studierenden und der ProfessorInnen ist eine Lösung in Griffweite. So sind die Labors in den Ferien nicht besetzt, es würde Lehrpersonal zu diesen Zeiten geben und eine Finanzierung steht ebenfalls in Aussicht.

„Dies kann natürlich nur eine Notlösung darstellen, da diese Problematik mittlerweile jedes Semester auftritt. Es zeigt sich aber wieder, dass gemeinsames Handeln der Studierenden Veränderungen zum Positiven bewirken kann“ schließt Nitsche.

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