Erfreut über die Ausweitung der Studienplätze in Human- und Zahnmedizin zeigt sich der Grazer Studienvertreter für Medizin Sebastian Wisiak. Jetzt müsse man sich um weitere Lehrkrankenhäuser bemühen.

Dass mit der Erhöhung um 900 Plätze noch immer nicht so viele junge Leute mit dem Medizinstudium beginnen können, wie vor Einführung der Zugangsbeschränkungen, ist bedauerlich, aber dennoch wurde ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Die Bedenken des Vizerektors für Studium und Lehre an der Grazer Meduni teilt Wisiak nicht. Die Verringerung der Qualität, wegen Überfüllung steht nicht zwingend ins Haus, vielmehr werden die Unis angehalten sein vermehrt auf Lehrkrankenhäuser zurückzugreifen.

Ein positiver Trend meint Wisiak: „Die meisten Studierenden weisen immer wieder darauf hin, dass man in den peripheren Krankenhäusern viel mehr lernt, weil das Personal dort mehr verfügbare Zeit hat, um sich um sie zu kümmern. Dass Lehrkrankenhäuser bislang nur sehr spärlich zum Einsatz kommen, ist auf das elitäre Gehabe einiger Entscheidungsträger zurückzuführen.“

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