Als Veranstalterin des Fußballturniers „Kicken gegen Rechts“ möchten wir, die Kommunistische Jugend Graz, folgendes klarstellen:

Die erwähnte Schlägerei steht – anders als in dem Artikel der Kleinen Zeitung „Schwere Körperverletzung bei ‚Kicken gegen Rechts'“ behauptet – in keiner Verbindung mit dem Fußballturnier, fand nicht „auf dem Spielfeld“ statt und ging auch nicht von TeilnehmerInnen des Fußballturniers aus. Wir stellen mit Bedauern fest, dass die Kleine Zeitung in der Berichterstattung nicht den üblichen Maßstäben journalistischer Sorgfalt gerecht geworden ist.

Dass es an diesem Tag im Augarten zu Gewalttätigkeiten von in keinster Weise am Turnier Beteiligten gekommen ist, bedauern wir, eben so wenig wie aber ein Wirt an einer Prügelei vor seinem Lokal schuld ist, liegt hier die Verantwortlichkeit bei der KJÖ. Der Vorfall ereignete sich am Rand des Augartens, wir als Veranstalterin und auch die anderen TeilnehmerInnen haben davon nichts mitbekommen. Hätten wir davon erfahren, wären wir selbstverständlich eingeschritten.

Ungeachtet dessen war das Fußballturnier „Kicken gegen rechts“ mit über 200 TeilnehmerInnen ein großer Erfolg, das heuer bereits zum dritten Mal ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und für ein solidarisches Miteinander gesetzt hat.

Rechtliche Schritte kündigt die KJÖ gegen die FPÖ an, die mittels einer vor Unwahrheiten strotzenden Aussendung versucht, den bedauerlichen Vorfall für ihre rassistische Hetze zu nutzen. Auf vier Spalten ist es FPÖ-Landtagsabgeordneten Amesbauer gelungen, ganze sieben (!) Unwahrheiten zu verpacken, unter anderem phantasiert er von einem nie stattgefundenen Polizeieinsatz.