Der KSV Graz kandidiert, wie vor 2 Jahren, als „Kommunistischer StudentInnenverband – Linke Liste Graz“ bei der ÖH-Wahl an der Karl-Franzens Universität (KFU) und der Medizinischen Universität Graz (MUG). Erstmals seit Jahren kandidiert er auch wieder an der Technischen Universität (TUG). Insgesamt stehen 14 KandiatInnen auf den Wahlvorschlägen des KSV-Graz.

Natürlich möchte sich der KSV-Graz, der bei der letzten Wahl das beste Ergebnis seiner Geschichte erreicht hat, noch weiter verbessern. Besonders wichtig ist das Halten des errungenen Mandats auf der KFU, aber keineswegs als Selbstzweck, denn der KSV ist in vielen Fragen – so z.B. bei den Protesten gegen Rot-Schwarz im Jänner oder beim geplanten Boykott der Studiengebühren – die treibende Kraft und übt eine wichtige Kontrollfunktion gegenüber den Großfraktionen aus. Dringend von Nöten ist eben eine konsequente linke Kraft und nicht grüne, rosarote oder schwarze NeopolitikerInnen, die ihre ÖH-Tätigkeit als Aufwertung ihres Lebenslaufes oder als Rhetorikpraktikum sehen.

„Vieles, was an hochschulpolitischen Grausamkeiten schon umgesetzt wurde, gilt es weiterhin vehement zu bekämpfen: Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen, Entdemokratisierung der Unis durch das UG02 etc. Hier hat sich gezeigt, dass die Kommunisten und Kommunistinnen als einzige konsequent sind. Ich erinnere nur an das gebrochene Wahlversprechen der SP und an van der Bellen, der die Abschaffung der Studiengebühren schon als Bauernopfer für eine Koalition mit der ÖVP deklariert hat.“, so Belinda Zangerl, Listenzweite auf der KFU.

Den beiden Spitzenkandidaten der TUG, Alexei Scerbakov und Goran Lovric, sind besonders die Verhinderung drohender Studienbeschränkungen, die Abschaffung der bereits bestehenden Beschränkungen, die Bereitstellung von mehr finanziellen Mitteln zur Errichtung von neuen TutorInnenstellen, die Beschäftigung weiterer wissenschaftliche MitarbeiterInnen und natürlich auch die Aktive Beteiligung an dem vom KSV entworfenen Studiengebührenboykott, ein großes Anliegen.

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