Für den Inhalt verantwortlich: Sebastian Wisiak (KSV)
Studienvertreter Humanmedizin

Vom Elan der ersten Sitzung war diesmal nichts mehr zu spüren. Sämtliche Ankündigungen sind wieder in den Schubladen verschwunden und auch die Studierendenvertreter haben nicht darauf gepocht. Stattdessen wurden lang und breit die Evaluation der virtuellen Lehre und der SSMs besprochen, die OSKE sowie das neue Projekt „Skill-Center“.

NBI/KSR

Prof. Egger, der für KSR verantwortlich ist, ließ sich für die Sitzung entschuldigen. Das nahm der Vorsitzende der StuKo (Haas, Informatiker) zum Anlass, sowohl Diskussionen zu KSR, als auch zu NBI zu vertagen. Kein Einspruch von Studierendenseite.

Studium und Arbeit

Hieß es in der letzten Sitzung noch, man könne sich eine Reduktion der Anwesenheitspflicht vorstellen, wurde dieses mal kein Wort darüber verloren. Der Student Fandler brachte in einer späten Wortmeldung noch an, dass im Studienplan ein „slow track“ für Berufstätige angedacht ist, den es nach sechs Jahren noch immer nicht gibt. Sein Nachsatz: „Darüber brauchen wir aber nicht heute sprechen“

Ausbildungspass

Nachdem bei der OSKE (die noch immer gesetzwidrig ist) ärztliche Fertigkeiten geprüft werden, hat Prof. Haas die Idee des Ausbildungspasses aufgegriffen, verbindlich festzusetzen, was gelehrt werden muss und schriftlich festzuhalten, ob das auch tatsächlich passiert. Mal sehen, ob das etwas wird…

Sonstiges

1) Skill-Center: Ein Skill-Center soll kommen, in dem man ärztliche Fertigkeiten (von Reanimation bis Blutdruckmessen) trainieren kann, vorwiegend als Vorbereitung für die OSKE. Momentan stehen dafür lediglich zwei Container mit einer Gesamtfläche von ca. 60 m² zur Verfügung, also wird es noch ein bisschen dauern, bis sich ein brauchbares Konzept entwickeln lässt. Nichtsdestotrotz versucht man sich mit hochtrabenden Ideen gegenseitig zu übertrumpfen, was man dort nicht alles lernen können soll. Dass man zur Erläuterung der Tätigkeiten fachkundige Personen braucht, damit nichts falsch einstudiert wird, ist allen bewusst, wie man damit umgehen soll, weiß niemand. Angedacht wurden studentische TutorInnen nach dem Vorbild der Anatomie, weil das Fachpersonal bereits ausgelastet ist.

2) OSKE: Sie ist noch immer gesetzwidrig. Das liegt an der Formulierung im Studienplan, wo sie als mündliche kommissionelle Prüfung bezeichnet wird. Lt. Universitätsgesetz 2002 §79 (2) hat bei kommissionellen mündlichen Prüfungen „jedes Mitglied des Prüfungssenates während der gesamten Prüfungszeit anwesend zu sein.“ Bei Hunderten Studierenden, die mehrere Stationen machen müssen, ist das unmöglich.

Die Vertreter der Studierenden mit Rede- und Stimmrecht in der Studienkommission sind:
Christian Vajda (GRAS)
Michael Sacherer (AG)
Martin Fandler (VSSTÖ)
Philipp Zoidl (VSSTÖ)

Warum Philipp Zoidl in der dreieinhalbstündigen Sitzung von seinem Rederecht keinen Gebrauch machte, fragt ihr ihn am besten selbst.

Die nächste Studienkommissionssitzung findet am 4. Dezember um 13:00 Uhr im Kutscherwirt statt. Da die Sitzungen öffentlich sind, ist jeder herzlich eingeladen vorbeizukommen.

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