Für den Inhalt verantwortlich: Sebastian Wisiak (KSV)
Studienvertreter Humanmedizin

Vorab ein Danke an meinen Namenskollegen Sebastian Großhaupt, der mitprotokolliert hat, weil ich nicht zur Sitzung gehen konnte. Die Sitzung wurde um eine Stunde früher angesetzt ohne dass dies öffentlich bekannt gemacht wurde. Insofern können wir nicht garantieren alles Wichtige im Bericht festgehalten zu haben, aber dennoch eine Menge Informationen liefern.

KSR/NBI

Professor Egger, Trackverantwortlicher für KSR war als Auskunftsperson geladen. Die Diskussion war bereits im Gange, als Sebastian das Sitzungszimmer betrat. Der Statistiker und Studienkommissionsvorsitzende Haas hat drei Studierende aus dem 6. Jahr befragt, die ihm übereinstimmend mitteilten, dass sie von ihrer jetzigen Perspektive den Lehrinhalt von KSR für vernünftig halten, dies aber zum Zeitpunkt des Erlernens noch nicht einsehen konnten. Von der Umfrage unter 583 Studierenden im Juli, die unter anderem eine enorme Ablehnung und den Wunsch nach mehr Praxisorientierung bei KSR aufgezeigt hat, wurde nicht gesprochen. (Eine solche Vorgangsweise ist meiner Ansicht nach einer Universität nicht würdig und gerade der Professor, der über Datenmanipulation lehrt, leistet sich so etwas.)
Vorerst wurde nichts beschlossen, aber Prof. Egger damit beauftragt ein Gesamtkonzept zu erstellen, dass dann wieder der StuKo vorgelegt wird. Einig war man sich in den Punkten, dass Stoff aus dem 4. Semester nach hinten verlagert und häufige Wiederholung des selben Lehrinhalts vermieden werden soll.
NBI: Haas sagte wenig dazu. Er möchte es weiterführen, von Studierendenseite blieb dieses Vorhaben in der Sitzung unbeeinsprucht.

Studium und Arbeit

Bei der letzten Sitzung wollte sich ja scheinbar niemand die Diskussion über dieses Thema antun. Dieses Mal wurde auch nicht viel darüber gesprochen, denn das soll eine Arbeitsgruppe machen. Mitglieder werden zumindest Smolle für die Profs und Vajda für die ÖH sein.

Sonstiges

1) 6. Studienjahr: Es gab Beschwerden von Studierendenseite über den Ablauf des ersten 10-Wochenblocks. Es waren zum Teil zu viele Studierende auf den Stationen, oft hat sich seitens der ÄrztInnenschaft niemand verantwortlich gefühlt. Die Möglichkeit in „auswärtigen“ Spitälern die Praktika zu absolvieren liegt im Ermessen von Vizerektor Reibnegger. Ich empfehle daher allen, die gerne an einem Krankenhaus, das nicht dafür vorgesehen ist ihre Praxis machen möchten eine Email an gilbert.reibnegger@meduni-graz.at zu richten, um so Druck aufzubauen.

2) Diplomarbeit: Laut Haas soll die Diplomprüfung in Form einer Power-Point Präsentation vor einer Kommission stattfinden. Wie das genau aussehen soll wird sich noch zeigen…

3) Evaluierungen: Die vielen Evaluierungen, die wir Modul für Modul ausfüllen dürfen, dienen offensichtlich der Arbeitsplatzsicherung. Der Studienkommission werden die Ergebnisse von VR Reibnegger jedenfalls nicht vollständig zur Verfügung gestellt.

4) Parallelteilnahme an Lehrveranstaltungen: Es war ja bisher schon teilweise möglich zwei Module gleichzeitig zu machen, wenn es die Zeit erlaubt. Nun hatten einige Modulkoordinatoren darum gebeten, dass die Studienkommission einen Beschluss fast, der die ganze Sache regelt. Nach einem Antrag, der von Fandler, Vajda und Zoidl vertreten wurde, gab es einen Beschluss, der uns die Möglichkeit einräumt im eigenen Ermessen Module parallel zu besuchen, mit der Einschränkung, dass die Modulkoordinatoren keine Kulanz walten lassen müssen (salopp gesagt: Wenn es sich nicht ausgeht, geht es sich halt nicht aus – die Uni hat keinerlei Verpflichtung diese Möglichkeit zu garantieren). Wie den Aussendungen des ÖH-Vorsitzes zu entnehmen ist, gab es Querschüsse seitens VR Reibnegger, die sich mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst haben.

5)Prof. Haas erwähnte, dass er sich im Clinch mit mir (Sebastian Wisiak) befindet, was auf einen Artikel im Grazer Stadtblatt zurückgeht, durch den er sich persönlich angegriffen fühlt. Konkret geht es um meine indirekte Forderung Vizerektorat und Studienkommissionsvorsitz sollten von ÄrztInnen besetzt werden. Den Artikel schicke ich gerne auf Anfrage.

6) Das Spindproblem an der Klinik wurde besprochen, aber keine Lösung gefunden. Hierbei ist anzumerken, dass die Studienkommission in dieser Frage keinerlei Entscheidungsgewalt besitzt. Auf Presseaussendungen die dieses Problem kritisieren wurde leider nicht reagiert. Ich empfehle daher den Betroffenen Leserbriefe an die Zeitungen zu schreiben, weil das als zusätzliches Druckmittel sicher nicht schaden kann.

Die nächste Studienkommissionssitzung findet am 15. Jänner um (voraussichtlich) 13:00 Uhr im Kutscherwirt statt. Da die Sitzungen öffentlich sind, ist jeder herzlich eingeladen vorbeizukommen.

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