für den Inhalt verantwortlich: Sebastian Wisiak

KSR/NBI

Die Berichte über die Arbeitsgruppentreffen zu den Tracks waren äußerst kurz. Laut Haas gibt es eine Neukonzeption für KSR, die beim nächsten Mal zum Beschluss stehen soll. NBI soll auch einige Änderungen erfahren, aber auf jeden Fall bleiben. Was die Akzeptanz von NBI angeht, scheint sich was grundlegend geändert zu haben. Haas meinte über NBI-4a „aus dem Gefühl heraus“, dass ca. 60 Prozent der Studierenden es für sinnvoll hielten.

Studium und Arbeit

Spät aber doch: Die Arbeitsgruppe zum „slow track“ hat sich zum ersten mal getroffen und ein erstes Brainstorming gemacht. Was dabei herausgekommen ist, entspricht so ziemlich dem, was bislang schon angedacht war, aber noch nicht zu Papier gebracht wurde. Der „slow track“ soll aus den selben Lehrveranstaltungen bestehen wie der normale Studienplan, aber nur den halben Stoff in der selben Zeit bringen. Dafür wird dann auch nur die halbe Studiengebühr verrechnet. Den Studierenden soll die Möglichkeit eingeräumt werden zu Beginn des Semesters zu entscheiden, ob sie dem normalen Studienplan oder dem „slow track“ nachgehen. Als sicher gilt, dass eine Menge an Ressourcen wird aufgewendet werden müssen, um das Konzept umzusetzen, weil Überkapazitäten notwendig sind, damit Berufstätige das Angebot auch wirklich nutzen können. Zeitplan für die Umsetzung wurde keiner erstellt, aber man hat sich geeinigt den „slow track“ in Teilzeitstudium umzubenennen.

Sonstiges

1) Neues Rektorat: Prof. Emil Reisinger wird unser nächster Rektor sein. In den kommenden Wochen wird sich entscheiden wie das gesamte Rektorat aussehen wird. Sebastian Wisiak forderte die Ablöse des amtierenden Vizerektor Reibnegger, der ÖH-Vorsitz möchte gerne, dass dieser bleibt. (siehe auch auf derstandard.at ÖH findet neuen Rektor super, und Reisinger ist neuer Meduni-Graz Rektor )

2) Module parallel abhalten: Ich möchte hier einmal Klarheit über die gesamte Problematik verschaffen: Nachdem einige Studierende Module parallel absolviert hatten und dabei öfters Seminartermine verschieben mussten, wandten sich ein paar Modulkoordinatoren an die Studienkommission mit der Bitte eine klare Regelung zu schaffen. Die ÖH brachte daraufhin einen Antrag ein, der im Sinne der „Begabtenförderung“ die Parallelabhaltung ermöglichen sollte. (Mit der Einschränkung, dass ModulkoordinatorInnen keine besondere Rücksicht nehmen müssen). Der Vizerektor fühlte sich – aus wahrscheinlich nur ihm persönlich bekannten Gründen – genötigt den Begriff „Begabte“ als die besten 5% des jeweiligen Jahrgangs zu definieren. Zu dem Zeitpunkt als diese „Begriffsbestimmung“ Gültigkeit erlangt hätte, wären viele Studierende gezwungen gewesen sich entweder von einem Pflichtmodul oder einem SSM abzumelden. Seitens der ÖH und vieler Betroffener wurde dagegen natürlich Sturm gelaufen. Großes Lob gebührt hierbei dem Institut für Anatomie, das Zivilcourage gezeigt hat und sich weigerte bereits angemeldete Studierende wieder abzumelden. Der Vizerektor gab schließlich nach. Doch nicht endgültig, wie sich herausgestellt hat. Ab nächstem Semester soll die Regelung zum Tragen kommen. Deshalb versuchten die studentischen Vertreter von GRAS, AG und VSSTÖ in der Studienkommission einen Kompromiss zu erwirken, der folgendermaßen aussehen sollte: Die doppelte Abhaltung von Pflichtmodulen wird untersagt, dafür die Abhaltung von Pflichtmodul + SSM oder 2 SSMs allen ermöglicht. (Sebastian Wisiak wies Christian Vajda in der Sitzung auf den Umstand hin, dass viele Studierende, die auf der Warteliste waren, bereits alle SSMs absolviert haben und durch diesen Beschluss keine Möglichkeit mehr hätten Zeit aufzuholen, worauf dieser lediglich antwortete, dass es ja ein paar gibt, auf die das nicht zutrifft) Letztendlich bewahrte der Kommissionsvorsitzende Haas die Vertreter der Studierenden vor dem Fehler, den Antrag zur Abstimmung zu bringen, indem er versprach auf den VR einzureden, die 5% Regelung fallen zu lassen.

3) Abfolge von Vorlesungen und Praktika in den ersten drei Semestern: In einigen Modulen werden teilweise Seminare und Übungen gehalten, die thematisch in andere gehörten. Es handelt sich um „Nachwehen“ des virtuellen Semesters, die noch nicht ausgeräumt wurden. Man sieht sich endlich bemüßigt die Ordnung wiederherzustellen und richtet eine Arbeitsgruppe ein, der die Organisationsabteilung, sowie die KoordinatorInnen der betroffenen Module angehören werden.

4) 4. Semester: Reduzierung des Stoffumfangs aus Pathologie. Laut Haas werden einige Lehrinhalte aus M11 ab dem nächsten Semester in die Module 17 (Chirurgie) und 28 (Urologie) verschoben.

Die nächste Studienkommissionssitzung findet am 4.März um 13:00 Uhr im Kutscherwirt statt. Da die Sitzungen öffentlich sind, ist jeder herzlich eingeladen vorbeizukommen.

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