KSR/NBI

Auch zu dieser Sitzung konnte Prof. Egger nicht erscheinen, um die Änderungsvorschläge zu präsentieren. Fix steht fest, dass KSR weder im 4.Semester, noch parallel zu Modul 21 abgehalten werden wird. Des Weiteren wird es Umschichtungen zwischen Ethik 1 und Ethik 2 geben. NBI wurde lapidar angeschnitten. Im konkreten soll NBI 4B nicht verpflichtend im 5.Studienjahr absolviert werden müssen. Außerdem wird ebenjenes NBI 4B künftig aus einer Basislehrveranstaltung die für alle gleich ist, und einem wählbaren Portfolio aus verschiedenen Themen bestehen. (Beinahe unnötig zu erwähnen, dass niemand forderte diese Tracks zu Wahlfächern zu machen)

Studium und Arbeit

Wie bereits berichtet hat die Arbeitsgruppe, die sich mit dem Teilzeitstudium auseinandersetzen soll hat nach dem Abgang von Prof. Smolle keinen Leiter und wird deshalb in nächster Zeit auch nicht arbeiten! Keine der in die Studienkommission entsendeten Personen hielt es für notwendig die Arbeitsgruppe auch nur anzusprechen.

Lehrzielkatalog

Ein Lehrzielkatalog existiert nach derzeitigen Informationen bis jetzt erst für die Neurologie im 6.Jahr. Als erster Schritt soll dieser auf das gesamte 6.Jahr ausgeweitet werden.

Sonstiges

1) 6.Jahr: Ab nächstem Jahr werden die Begleitseminare zu den Fächerbündeln geblockt abgehalten. Dies soll vor allem jene, die das sechste Jahr außerhalb von Graz absolvieren wollen, finanziell entlasten. Nach der bisherigen Regelung hätten sie jede Woche nach Graz pendeln müssen.

2) Progress-Test-Medizin (PTM): a) Die Rechtsabteilung der MUG hat ihre Probleme mit der beschlossenen Regelung des PTMs im Studienplan. Zum einen ist die sogenannte „Verpflichtung“ keine echte (was ich bereits im letzten Newsletter festgestellt habe. Siehe: Meduni-Newsletter # 5), zum anderen ist sie der Auffassung, dass die ECTS-Vergabe nicht rechtens ist, weil dafür ein Aufwandsnachweis erfolgen müsste (Per Definition ist ein ECTS-Punkt mit einem Aufwand von 25-30 Stunden verbunden – bei dem 4-Stunden Test, auf den man sich ausdrücklich nicht vorbereiten soll, könnte somit nur ein Bruchteil entfallen). Die Studienkommission war der Auffassung, dass keine Änderung notwendig ist, weil mit keinen Einsprüchen zu rechnen ist.

b) Die Charitè in Berlin, als Herausgeberin des PTM, will die MUG nur dann am sogenannten Benchmarking (Vergleich unserer Ergebnisse mit denen anderer Universitäten) teilnehmen lassen, wenn er für alle Studierenden verpflichtend ist. Schließlich gehe es nicht an, dass in Graz nur die „motivierten“ Leute den Test machen und ihre Ergebnisse als Vergleichswert herangezogen werden. Es gibt daher Tendenzen den PTM mittelfristig für alle verpflichtend einzuführen.

3) Plagiate: Eine ganze Weile wurde auf Antrag von Fandler über das Thema Plagiate diskutiert. Es gehe darum eine Vorgangsweise zu beschließen, die auch verschiedene Abstufungen beinhaltet. So soll eine komplett abgeschriebene Diplomarbeit anders geahndet werden, als eine, bei der einzelne Zitate nicht gekennzeichnet sind. Dafür wurde von der StuKo Humanmedizin jetzt eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Was an der ganzen Geschichte verwundert, ist, dass die Zeit der Studienkommission für ein Thema verschwendet wird, dass für alle Studienrichtungen relevant ist. Die Frage, die sich aufwirft ist, warum man nicht über den Senat eine Arbeitsgruppe einrichtet, weil das Thema schließlich auch für Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Zahnmedizin und Doktoratsstudien relevant ist.

4) OSKE: Ein großes Problem stellt der Mangel an teilnehmenden Stationen und PrüferInnen dar. Die Organisationsabteilung ist der Meinung, dass 4 Termine im Jahr kaum möglich sind. Große Ideen, wie man dem entgegenwirken kann stehen noch aus. An der Gesetzeswidrigkeit hat sich bislang auch noch nichts geändert.

Die nächste Sitzung findet am 20.5. unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – es geht hauptsächlich um die Ergebnisse der Evaluierungen – weshalb der KSV leider nicht davon berichten kann. Die übernächste Sitzung am 10. Juni wird wieder öffentlich sein.

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