Die Grazer Stadträtin Elke Kahr, KPÖ-Bildungssprecher Mag. Andreas Fabisch und Philipp Funovits (Ex-ÖH-Vorsitzender an der Uni Graz) stellten am Mittwoch die schul- und bildungspolitischen Schwerpunkte der Grazer KPÖ vor.

Elke Kahr: „Das Menschenrecht auf Bildung bedeutet für uns, dass jeder Mensch, egal aus welchem sozialen Milieu, die selben Bedingungen vorfinden muss. Aus meiner Sicht sind für die KPÖ eine gemeinsame Schule der 10 – 15 jährigen und ein Universitätsstudium ohne Gebühren auch sehr wichtig. Wir werden uns daher weiterhin politisch dafür einsetzen.
Darüber hinaus geht es um Maßnahmen, welche die Stadt Graz selbst setzen kann. Mir ist dabei wichtig, dass ein Kind, das in Bezirken wie Lend und Gries heranwächst, die gleichen Chancen hat wie ein Kind aus Geidorf. Deshalb muss die Stadt die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen.
Ein weiterer Vorschlag: Der Sozialpass für Menschen mit niedrigem Einkommen soll selbstverständlich auch für alle Studierenden mit dem Hauptwohnsitz in Graz zugänglich sein.“

Andreas Fabisch erneuerte die Forderung nach einem Schulpsychologen an den Pflichtschulen und setzte sich dafür ein, das Raumproblem an den Schulen am rechten Murufer zu lösen. Die groß angekündigte „neue Mittelschule“ sei bestenfalls eine lauwarme Lösung.

Philipp Funovits forderte den Bau neuer Studentenheime und die Unterstützung von Studierenden mit Kindern. Was die Forschungsförderung durch die Stadt betrifft, so sollen gezielt Arbeiten vergeben werden, die zur Entscheidungsfindung in kommunalpolitischen Fragen beitragen.

(in leicht gekürzter Fassung dankend übernommen von kpoe-graz.at)

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