Seit Beginn dieses Jahres wackeln und stürzen die Regimes im arabischen Raum. Beeindruckende Bilder vom Tahrir-Platz, Demonstrationen und Massenbewegungen sind uns allen noch präsent. Die sozialen Aufstände überforderten und irritierten vielfältig die Eliten des Westens – ihren Marionetten wurden die Fäden gekappt und ihre Strohmänner bekamen Feuer unterm Hintern. Die ehemaligen Kolonialisierer haben Angst um ihre Kolonien. Gerade in dieser Situation kommt ein Krieg im Ringen um die Vormachtstellung sehr gelegen.

Über die Entwicklungen in Nordafrika diskutieren Tyma Kraitt, Redakteurin der Zeitschrift „International“, gerade eben von einem Aufenthalt in Ägypten zurück gekehrt; Fritz Edlinger, Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen und Herausgeber des kürzlich erschienenen Buches „Libyen. Geschichte – Landschaft – Gesellschaft – Politik“; und Mohamed Griouri, KSV Aktivist und jahrelang selbst Teil des Widerstands in Tunesien.

Es sprechen:

Tyma Kraitt (Redakteurin der Zeitschrift „International“)
Fritz Edlinger (Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen)
Mohamed Griouri (KSV, Uni-Aktivist aus Tunesien)