Ihr wichtigstes Anliegen ist der Stopp des Bildungsabbaues, der sich an unseren Universitäten mehr und mehr breit macht. Die Universitäten werden dem globalen Markt unterworfen und zum Instrument kapitalgesteuerter Eliten. Das hat zur Folge, dass das Lehrangebot an Instituten mit geringerer ökonomischer Bedeutung immer stärker schrumpft. Hand in Hand mit dem Bildungsabbau, geht ein Sozialabbau der sozial Benachteiligte gezielt vom Studium ausschließt.

„WER studiert und WAS studiert wird, wird nicht mehr von dem/der Studierenden bestimmt, sondern vom ökonomischen Interesse, d.h. von der Diktatur des Kapitals.“, meint Wukovits. „Die Finanzierung bestimmter wissenschaftlicher Zweige, wie der Grundlagenforschung, bleibt durch die Budgetverteilung, wie sie im UG 2002 vorgesehen ist mehr und mehr auf der Strecke. Die Universitätsleitung, kann das ihr zur Verfügung stehende Budget nach Gutdünken verteilen. Dabei werden nachfrageorientierte, nach wirtschaftlicher Effizienz strebende Studienzweige bevorzugt gefördert.“

  • Der KSV fordert daher:
  • Die Rücknahme des UG 2002
  • Abschaffen der Studiengebühren
  • Wiedereinführen der StudentInnenfreifahrt
  • Keine Hürden in Form von Studieneingangsphasen oder Knock-Out Prüfungen
  • Gleichberechtigung auf der Uni, auch für die einzelnen Studienrichtungen

Nur so sei echte, wertvolle Bildung, die als Vermittlung von Lebensumständen und der Schaffung eines umfassenden Systemwissens dient, umsetzbar.

Um das zu erreichen, ist es notwendig sich aktiv gegen diese Probleme zur Wehr setzen. Dies wird aber nur dann möglich, wenn StudentInnen in hochschulpolitische Prozesse eingebunden werden und ihnen mehr Mitspracherecht zugedacht wird.

Der KSV setzt sich für eine starke ÖH ein, der es gelingt StudentInnen zu mobilisieren, wenn es um das Fordern ihrer Rechte geht.

„Wenn die StudentInnen selber mitreden, gibt es keine faulen Kompromisse. Daher ist es notwendig, dass die ÖH in allen Ebenen direkt auf sie zugeht.“

Rückfragehinweis:

Julia Wukovits: 0699 12252760