Das  vorläufige Endergebnis der Wiener Arbeiterkammerwahl (5.-18. Mai) steht fest. Die Sozialdemokraten fahren massive Verluste ein, Straches FA-Leute gewinnen massiv. Die Liste KOMintern zieht mit 1 Mandat in die AK-Vollversammlung ein. (1.820 Stimmen oder 0,71%)

Otto Bruckner, künftiger AK-Rat der Liste KOMintern: „Unser herzlicher Dank gilt allen, die mitgeholfen haben, diesen Achtungserfolg zu erzielen. Wir werden unseren WählerInnen gegenüber dafür einstehen, was wir versprochen haben: für eine kämpferische und klassenorientierte Politik in der AK.“

Zum gesamten Wahlergebnis meinte Bruckner: „Erschreckend ist die weiter gesunkene Wahlbeteiligung so wie das Erstarken der rechten Strache-Leute. Die SPÖ ist zu Recht für ihre mangelnde Kampfbereitschaft abgestraft worden, aber es ist bitter, wenn dadurch die rassistischen Marionetten des Kapitals gestärkt werden, auch das haben wir der SPÖ, ihrer Gewerkschafts- und AK-Spitze und ihrer Regierung zu verdanken.“

KOMintern sehe es als internationalistische und klassenorientierte Kraft als Verpflichtung an, in der AK in den nächsten fünf Jahren gegen die Packelei der SP-Fraktion aufzutreten UND die Demagogie der Rechten zu entlarven: „Wir werden alles tun, um den KollegInnen zu zeigen, dass der Feind nicht der Kollege anderer Muttersprache ist, sondern die Banken, Konzerne und ihre Politiker. Dazu werden wir auch die Zusammenarbeit mit allen anderen fortschrittlichen Kräften suchen“ betonte Bruckner abschließend.