Freitag, 24.10.2008, 18:00 Uhr
Ottakringer Arbeiterbildungsverein (Rankgasse 2 / Ecke Huttengasse, 1160 Wien, U3 Ottakring)

Täglich erweitert sich unser Wortschatz auf dem Gebiet der Finanzmärkte. Da waren zunächst die Subprime-Hypotheken, dann die Collateralized Debt Obligations, die Credit Default Swaps, die Private-Equity-Gesellschaften und nicht zu vergessen die guten alten Hedge-Fonds. Wer heute Zeitung liest, mit der Absicht, den Ursachen der Finanzkrise auf den Grund zu gehen, der muss sich erst durch einen Haufen von Fachausdrücken quälen um dann festzustellen, dass man nach der Lektüre nicht schlauer ist als zuvor. Wen wundert es.

Zwar mögen die „technisch-quantitativen Neuerungen auf den Märkten des fiktiven Kapitals“ (Peter Hacks) so manchen in Staunen versetzen, erklären können sie die Krise allerdings nicht. Denn dazu müsste man schon einen Blick hinter die Fassade des spekulativen Gebäudes aus faulen Krediten und ungedecktem Geld werfen. Genau das versuchen Gerfried Tschinkel und Konstantin Wacker im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung des Ottakringer Arbeiterbildungsvereins. Dabei soll unter anderem auch der Frage nachgegangen werden, welche Auswirkungen die Krise auf sozialdemokratisch-gewerkschaftliche Wirtschaftskonzeptionen hat.

Referenten: Gerfried Tschinkel und Konstantin Wacker
Wann: Fr., 24.10.2008, 18:00 Uhr
Wo: Rankgasse 2 / Ecke Huttengasse, 1160 Wien, U3 Ottakring

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